Wissensgenerierung als Spin off moderner Wissenswirtschaft

Modernes Wissensmanagement ist heutzutage sehr vielfältig und die Verantwortlichen sind durchaus proaktiv. Doch die nächste Stufe der modernen Wissenswirtschaft in den Unternehmen muss gekennzeichnet sein durch die Wissensgenerierung. Dabei geht also nicht allein um die den die Identifizierung von Wissen, den Wissenstransfer oder die Wissenslogistik, vielmehr über die Vernetzung von Wissen hinaus eben durch diesen Prozess neues Wissen entstehen.

Es muss allerdings klar sein, dass der Prozess der Wissensvernetzung nicht zwangläufig neues Wissen befördert. Gleichfalls muss bei der Wissensgenerierung deutlich differenziert werden zwischen dem Zuwachs an Wissen beim Einzelnen und der Entstehung neuen Wissens. Gewiss ist ein schöner Seiteneffekt der Vernetzung von Wissen mittels Wissenstransfer, dass der Einzelne seine Kompetenz erweitern kann. Neues Wissen jedoch ein ganz besonderes Charakteristikum, nämlich neuartig zu sein. An dieser Stelle wird das generative Moment der modernen Wissenswirtschaft deutlich. Wissen ist in diesem Erzeugungsprozess naturgemäß originär. Es liegt auf der Hand, dass die Einmaligkeit wiederum Vorteile sowie Vorsprung bringen kann.

Damit sich derartige Prozesse steuern lassen, muss das entsprechende Fundament gelegt sein. Für die modernen Wissenswirtschaft bedeutet dies, dass das unternehmerische Wissen, seien es Daten oder sei es das Wissen der Wissensträger, in Wissensobjekte zerlegt werden muss. Auf diese Objekte werden dann die entsprechenden Heuristiken angewendet. Erst sie sorgen dafür, dass aus den vorhandenen Wissensobjekten neue Wissensobjekte hervorgehen.

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